Am Fuße des Gran Sasso

© APA/EPA/CLAUDIO LATTANZIO

Bergtour
06/08/2015

Früherer Jesuiten-Provinzial tödlich verunglückt

Severin Leitner unternahm in Italien eine Bergtour.

Der frühere Provinzial der österreichischen Jesuiten, Severin Leitner, ist am Sonntag laut Medienberichten bei einer Bergtour in Italien tödlich verunglückt. Leitner sei mit einem Mitbruder im Gran-Sasso-Massiv unterwegs gewesen, als er auf einem Schneefeld ausgerutscht und über eine Felswand gestürzt sei, berichtete Kathpress am Sonntagabend.

Ein 36-jähriger österreichischer Priester, der Leitner begleitet hatte, blieb unverletzt, berichtete das Nachrichtenportal "agi.it". Die österreichische Jesuitenprovinz bestätigte am Sonntagabend entsprechende italienische Medienberichte.

Leitner war erst vor wenigen Wochen 70 Jahre alt geworden. Seit 2012 war er als Berater des Jesuiten-Generaloberen Adolfo Nicolas und in der Generalskurie in Rom als Assistent für Zentral- und Osteuropa tätig. 1945 in Südtirol geboren, war Leitner nach Kathpressangaben 1965 in den Jesuitenorden eingetreten. Nach seinen Studien war er in der Jugend- und Studentenarbeit tätig und führte von 1987 bis 1997 das Noviziat der Schweizer und der Österreichischen Provinz. Von September 1997 bis 2001 leitete er als Regens das internationale Priesterseminar Canisianum in Innsbruck. Von 2001 bis 2008 war er Provinzial der Österreichischen Provinz der Gesellschaft Jesu, im Anschluss leitete er bis 2012 als Rektor das Jesuitenkolleg in Innsbruck.

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