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Chronik Österreich
05/17/2019

Feuerwehrmann bei Kinderübung in Salzburg verunglückt

Bei einer Veranstaltung, die Kinder auf Notsituationen vorbereiten sollte, erlitt ein Feuerwehrmann einen Stromschlag.

von Markus Strohmayer

Bei einer Sicherheitsolympiade für Kinder kam es Freitagmittag in Golling (Tennengau) zu einem tragischen Zwischenfall. Ein Feuerwehrmann war in einen schweren Stromunfall verwickelt, Wiederbelebungsmaßnahmen der Notärzte blieben leider erfolglos.

Im Rahmen einer Sicherheitsveranstaltung auf einem Sportplatz soll der Teleskoparm eines Feuerwehrautos in eine Stromleitung geraten sein. Bei der Vorführung befanden sich neben dem Feuerwehrmann, der die Steighilfe bediente, auch vier Kinder im Korb. Der 45-jährige Mann dürfte einen schweren Stromschlag erlitten haben und bewusstlos geworden sein.

Techniker der Salzburg AG drehten den Strom an der 110-kV-Leitung ab und retteten den Feuerwehrmann und die Kinder mit einer Drehleiter aus dem Korb. Am Boden kümmerte sich das Notarztteam eines Rettungshubschraubers um den Mann. Trotz Reanimationsversuchen kam für ihn jede Hilfe zu spät kam.

Safety Tour für Kinder

Die Kinder blieben unverletzt, wie Einsatzleiter Peter Steiner vom Roten Kreuz Salzburg in einer ersten Stellungnahme bestätigte. „Die Kinder sind von einem praktischen Arzt angeschaut worden und  augenscheinlich nicht verletzt. Sie wurden aber zur Kontrolle in das Landeskrankenhaus nach Salzburg gebracht“, sagte Steiner. Zudem sei ein Kriseninterventionsteam alarmiert worden. 

An der Kindersicherheitsolympiade der sogenannten „Saftey Tour“ des Zivilschutzverbandes hatten Volksschüler der dritten und vierten Schulstufe teilgenommen. Sie sollten lernen, wie man sich in Notsituationen richtig verhält.