pürgg

© Bfv liezen/schlüßlmayr

Verkehrsunfall
08/26/2013

Fataler Crash in der Steiermark: Drei Tote

Ein 80-jähriger Oberösterreicher sowie ein steirisches Pensionistenpaar starben bei Zusammenstoß.

von Elisabeth Holzer

Ein Wagen lag quer über die Fahrbahn, die Wucht des Anpralls hat das Auto umkippen lassen. Der zweite Wagen war an der Front eingedrückt: Ein Unfall auf der Salzkammergutbundesstraße B145 Montagnachmittag bei Pürgg in der Obersteiermark forderte drei Todesopfer.

Zwei Menschen wurden schwer, eine Person leicht verletzt.
Die Fahrbahn war regennass, als der Unfall passierte. Mit rund 100 km/h dürfte der Wagen eines Ehepaares aus Bad Goisern in Oberösterreich unterwegs gewesen sein, als der 80-jährige Lenker die Kontrolle über sein Auto verloren haben dürfte. Der Wagen schlitterte quer über die Fahrbahn.

Ein entgegenkommender Lenker aus dem Bezirk Liezen hatte keine Chance, um auszuweichen. Der Mann krachte in den Wagen der Oberösterreicher: Alle vier Insassen wurden in dem Wrack eingeklemmt, ebenso die Oberösterreicher in ihrem Wagen. Doch für den 80-jährigen Lenker aus Bad Goisern kam jede Hilfe zu spät, er starb an der Unfallstelle. Seine gleichaltrige Frau wurde schwer verletzt in das LKH Salzburg geflogen.

Ebenfalls nur noch tot geborgen werden konnte eine Ehepaar aus Pürgg, 76 und 77 Jahre. Es saß im steirischen Wagen. Dessen Lenker wurde schwer verletzt in das Spital Schwarzach geflogen. Seine Frau, 55, am Beifahrersitz überstand den Zusammenstoß mit vergleichsweise leichten Verletzungen. Sie wurde in das LKH Bad Aussee eingeliefert.

Nachbarn

Die beiden steirischen Ehepaare waren laut Polizei Nachbarn. Das Pensionistenpaar habe zurückgezogen gelebt, sei aber in engem Kontakt mit den jüngeren Nachbarn gestanden und habe auch einiges mit ihnen unternommen. So seien sie gemeinsam zum Einkaufen gefahren, berichtet ein Polizeibeamter.

Für die Feuerwehrleute aus Pürgg und Unterburg war der Einsatz besonders schwer: Beide Männer im steirischen Unfallauto sind Kameraden der Feuerwehr Pürgg. „Das ist belastend“, beschreibt Einsatzleiter Albert Brettschuh. Montagabend gab es noch Gespräche mit Mitarbeitern des Kriseninterventionszentrums.

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