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Chronik Österreich
01/20/2019

Einsatzkräfte: Hunderttausende Arbeitsstunden im ganzen Land

Sie leisten unbezahlbare Hilfe im Notfall. Einsatzkräfte waren in den ersten Tagen des neuen Jahres bereits star gefordert

Zwei intensive Wochen liegen hinter den Einsätzkräften. Zeit, Bilanz zu ziehen: In der Steiermark leisteten alle Helfer zusammen Freiwillige von Feuerwehren, Rotem Kreuz und Bergrettung seit dem 8. Jänner mindestens 100.000 Arbeitsstunden.

Allein die Feuerwehr zählte rund 1300 Einsätze, seit die enormen Schneefälle in der Obersteiermark einsetzten. 1000 Mitglieder waren im Dienst. Die Bergrettung Steiermark kalkuliert mit 25.000 Einsatzstunden, das Rote Kreuz mit 28.000. Das Bundesheer berichtet von 11.500 Stunden, 259 Soldaten waren im Einsatz.

In Niederösterreich rückte die Feuerwehr mit 2200 Mann aus, das Bundesheer mit bis zu 232 Soldaten, Bergrettung und Rotes Kreuz mit 120 Helfern. Am Hochkar gab es binnen zehn Tagen 16.000 Arbeitsstunden.

In Salzburg leisteten insgesamt 8000 Menschen Hilfe, insgesamt waren 25 Gemeinden oder Ortsteile eingeschneit, das ist ein Viertel aller Gemeinden im Bundesland. Davon betroffen waren zeitgleich bis zu 53.800 Menschen. Das Bundesheer verzeichnete 21.000 Einsatzstunden. Die Feuerwehren in Tirol brachten es auf 1200 Einsätze mit 12.000 Personen insgesamt, das ergibt 21.600 Stunden. Ihre Kollegen in Oberösterreich verzeichneten bis 17. Jänner 3982 Einsätze, es gab 82.204 Arbeitsstunden. Das Bundesheer schickte 600 Soldaten und leistete 31.000 Arbeitsstunden.

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