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Chronik Österreich
01/03/2019

Der Freitag bringt Schnee und Kälte

Dreikönigswochenende tiefwinterlich, immer wieder Niederschläge und Wind. Lawinengefahr bleibt aufrecht.

Die nächsten Tagen werden großteils tief winterlich und kalt, prognostiziert die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Am Freitag geben im Westen bereits am Vormittag Wolken und Schneefall den Ton an, die Osthälfte bekommt örtlich zwischen dicken Wolken noch etwas Sonne ab. Bis zum Abend dürfte es dann von Salzburg und Oberösterreich bis zum Alpenostrand schneien.

Der Niederschlagsschwerpunkt liegt laut ZAMG im nördlichen Alpenvorland. Weitgehend trocken und zeitweise sonnig bleibt es lediglich in Kärnten sowie in der südlichen Steiermark. Allgemein kommt der Wind aus West bis Nord und weht oft mäßig bis lebhaft, im Bergland auch stark. Die Frühtemperaturen betragen minus sieben bis null Grad, tagsüber minus drei bis plus drei Grad.

Wochenende

Nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten und häufig auch im Grazer Becken muss sich die Sonne den ganzen Samstag mit einem Platz oberhalb der dichten Bewölkung zufriedengeben. Während es in der Früh noch häufig bis in tiefe Lagen schneit, steigt im Laufe des Vormittags die Schneefallgrenze rasch auf 300 bis 700 Meter Seehöhe. Dabei kann es örtlich in den Niederungen zu Glätte kommen. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt in den Nordstaulagen zwischen Vorarlberg und dem westlichen Niederösterreich. Wetterbegünstigt ist die Alpensüdseite. Der Wind aus West bis Nordwest weht oft lebhaft bis stark, im Süden deutlich schwächer. Minus fünf bis plus ein Grad zeigt das Thermometer in der Früh. Die Tageshöchsttemperaturen sind mit null bis plus sechs Grad erreicht.

An der Alpennordseite stauen sich am Sonntag von Nordwesten her Wolken an. Dabei regnet es im Westen unterhalb von 600 Metern von Vorarlberg bis ins nördliche Alpenvorland immer wieder, im Bergland ergiebig. Im Wald- und Mostviertel sowie am nördlichen Alpenostrand schneit es auch in tiefen Lagen. An der Alpensüdseite und im Südosten ist es meist trocken. Hier gehen sich die meisten Sonnenstunden aus. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Nordwest. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus vier und einem Grad, Tageshöchsttemperaturen von zwei bis fünf Grad.

In den Staulagen an der Alpennordseite schneit es am Montag noch zeitweise oberhalb von 600 Metern. Weiters sind in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland einzelne unergiebige Schneeschauer auch in tiefen Lagen nicht ausgeschlossen. Im Süden überwiegt der Sonnenschein, aber auch hier ziehen immer wieder Wolken durch. Der Wind weht schwach, in den Bergen mäßig aus West bis Nordwest, in der Südoststeiermark auch aus südlichen Richtungen. Frühtemperaturen von minus sechs bis null Grad, Tageshöchsttemperaturen zwischen null und zwei Grad.

Von Nordwesten zieht am Dienstag dann eine weitere Störung über Österreich. Vor allem an der Alpennordseite regnet es immer wieder, in den Staulagen auch ergiebig. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 600 und 800 Metern. An der Alpensüdseite ist es anfangs noch sonnig, im Lauf des Tages können aber auch hier Niederschläge nicht ausgeschlossen werden. Der Wind weht lebhaft aus Südwest bis West. Frühtemperaturen von minus sieben bis minus ein Grad, Tageshöchsttemperaturen zwischen null und plus vier Grad.