Chronik | Österreich
17.06.2018

Der Sommer ist nicht mehr weit: Über 30 Grad zu Wochenmitte

Hochsommerliche Temperaturen, wechselhaft und kühler am Freitag.

Einen formidablen Einstand gibt der Sommer, der am Donnerstag auf der Nordhalbkugel Einzug hält. Zur Wochenmitte werden bei strahlendem Sonnenschein bis zu 34 Grad Celsius erreicht. Rechtzeitig zum Wochenende folgt allerdings ein Umschwung ins Unbeständige, Wechselhafte und Regnerische, wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) für die kommende Woche prognostiziert.

Am Montag bleibt es von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich den ganzen Tag über stärker bewölkt, immer wieder gehen Regenschauer nieder. Um die Mittagszeit greifen diese auch auf die flacheren Regionen im Osten über. Begünstigt ist die Alpensüdseite, dort bleibt es mit leichten Föhntendenzen ganztags überwiegend sonnig. Der Wind weht im Bergland und am Alpenostrand weiterhin lebhaft, sonst mäßig aus nördlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen umspannen zwölf bis 19 Grad, die Tageshöchsttemperaturen 22 bis 28 Grad.

Im Allgemeinen setzt sich am Dienstag in ganz Österreich hoher Luftdruck durch. In einer nördlichen Höhenströmung stauen sich aber vom Tiroler Unterland bis ins Mostviertel entlang der Alpen dichte Wolken, aus denen es gelegentlich auch etwas regnet. Überall sonst ist es zumindest zeitweise sonnig und niederschlagsfrei. Der Wind bleibt am Ostalpenrand lebhaft und kommt aus Nordwest bis Nord. Die Frühtemperaturen betragen zwölf bis 20 Grad, die Tageshöchsttemperaturen 24 bis 30 Grad.

Im Westen und Südwesten geht es strahlend sonnig durch den Mittwoch. Selbst im Gebirge ist dabei die Neigung zu vereinzelten Wärmegewittern nur sehr gering. In den übrigen Regionen machen sich zwischendurch auch ein paar harmlose Wolken bemerkbar machen, ansonsten ist aber ausgiebiger Sonnenschein zu erwarten. Bei schwachem Wind wird es hochsommerlich heiß. Frühtemperaturen: zehn bis 18 Grad, Tageshöchsttemperaturen von 26 bis 33 Grad.

Am Donnerstag erreicht die hochsommerliche Wetterphase ihren Höhepunkt. Zunächst scheint in ganz Österreich die Sonne. Die Temperaturen steigen somit recht rasch stark an. Wegen einer Störungszone, die sich später von Westen her bemerkbar macht, wird die Luftschichtung im Laufe des Tages aber labiler. Daher bilden sich in den westlichen Bergregionen mächtige Haufenwolken und in weiterer Folge entladen sich diese in Form von Regenschauern und Gewittern. Ansonsten bleibt es aber größtenteils noch einmal ganztägig trocken. Bei meist schwachem Wind liegen die Frühtemperaturen zwischen 13 und 19 Grad und die Tageshöchstwerte zwischen 23 und 34 Grad.

Nach diesen sommerlichen Tagen, gestaltet sich das Wetter am Freitag deutlich unbeständiger und kühler. In vielen Regionen muss mit Regenschauern, im den südlichen Landesteilen auch mit Gewittern gerechnet werden. Zwischendurch gibt es aber auch einige sonnige Phasen, die meisten davon im äußersten Osten, wo es auch am ehesten trocken bleibt. Dazu weht oft mäßiger, zeitweise sogar lebhafter Wind aus nordwestlicher bis nördlicher Richtung, nur im Süden bleibt der Wind schwach. Der Tag beginnt mit Temperaturen zwischen 14 und 21 Grad und die Höchstwerte liegen mit 21 bis 27 Grad meist doch sehr deutlich unter den Werten der Vortage.