Bus im Waldviertel verunglückt

Nach einer Kollision mit einem PKW kippte ein voll besetzter Autobus in einen Graben. Die Unfallursache ist möglicherweise Neuschnee.
Ein verunglückter Bus steht nachts auf einer glatten Straße, umgeben von Rettungskräften.

Ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignete sich Samstagabend in Grosshaslau (Bezirk Zwettl), als auf der B36 ein Pkw mit einem mit 54 Personen voll besetzen Autobus kollidierte. Der Bus war in der Folge in einen Graben gekippt, wobei sechs Personen schwer, mehrere leicht verletzt und in die Landeskliniken Gmünd und Zwettl gebracht wurden, berichtete 144 - Notruf NÖ. Für die Lenkerin des Pkw kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Neben einem Großaufgebot von Rettungskräften des Roten Kreuz waren auch praktische Ärzte alarmiert worden. Vor Ort waren außerdem Polizei und Feuerwehren. Die Einsatzkräfte mussten die Fensterscheiben einschlagen, um die Insassen aus dem Bus zu retten. Nach dem Abtransport der Verletzten wurden die anderen Personen in ein Feuerwehrhaus gebracht, wo sie betreut und versorgt wurden, da sie, so die Feuerwehr, "unter Schock stehen".

Über mögliche Unfallursachen ließe sich derzeit nur spekulieren, heißt es vonseiten der Bezirksalarmzentrale der Feuerwehr Zwettl, bei der der Alarm zum Unfall gegen 19.30 Uhr einging, es könnte aber wetterbedingt passiert sein. Im Bezirk Zwettl habe es bereits geschneit. Die Bergungsarbeiten seien noch im Gange.

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