Chronik | Österreich
28.03.2018

Brand in Innsbruck: 28-Jähriger ausgeforscht

Der Verdächtige war selbst Bewohner des Hauses und zeigte den Brand sogar an.

Nach einem Brand in einem Innsbrucker Mehrparteienhaus Montagfrüh hat die Polizei einen Tatverdächtigen ausgeforscht. Ein 28-jähriger Bewohner des Hauses, der den Brand selbst anzeigte, soll das Feuer gelegt haben, berichtete die Polizei am Mittwoch. Der Mann hatte im Hausgang mit einem Feuerzeug eine Schilfmatte in Brand gesetzt und anschließend die Feuerwehr verständigt.

Der Verdächtige zeigte sich laut Angaben der Exekutive geständig. Das Motiv für die Tat war vorerst unklar. Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt gebracht.

Weitere Brandlegungen gestanden

Der 28-Jährige hatte mit einer Drehleiter vom Balkon gerettet werden müssen. Der Einheimische wurde daraufhin mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Innsbrucker Klinik eingeliefert.

Bei der Einvernahme gestand er zudem noch weitere Brandlegungen in dem Mehrparteienhaus. So habe er am 23. Dezember 2017 versucht, mit einem Feuerzeug einen im Hausgang abgestellten Kinderwagen zweimal in Brand zu stecken. In beiden Fällen kam es ebenfalls zu einem Einsatz von Rettung, Feuerwehr und Polizei. In zwei anderen Fällen versuchte er laut eigenen Angaben, im Wohnhaus eine Pinnwand sowie einen Postkasten in Brand zu setzen, was ihm aber nicht gelang.