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Chronik | Österreich
06/01/2019

Afghanisches Ehepaar legte Brand in Tiroler Flüchtlingsunterkunft

Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Afghanen fügten sich zudem Schnittverletzungen zu und beschädigten Gegenstände in Zimmer.

Ein afghanisches Ehepaar hat Freitagabend in einer Flüchtlingsunterkunft in Scharnitz (Bezirk Innsbruck Land) einen Polizeieinsatz ausgelöst. Das Paar fügte sich in seinem Zimmer selbst Schnittverletzungen zu, beschädigte Gegenstände und legte einen Brand. Letzterer konnte von den zwei ältesten Söhnen und der Heimleiterin in kürzester Zeit gelöscht werden, berichtete die Polizei.

Die Afghanen wurden verletzt und nach der Erstversorgung mit der Rettung in das Krankenhaus Hall eingeliefert. In Absprache mit der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck wurden die fünf Kinder des Ehepaares - zwei bis 18 Jahre alt - einem Sicherheitsmitarbeiter der Tiroler Sozialen Dienste übergeben und in anderen Unterkünften untergebracht.

Die Ermittlungen zum Motiv waren im Gange. Am Einsatz waren neben vier Polizeistreifen auch die Feuerwehr Scharnitz sowie das Rote Kreuz Seefeld und Telfs beteiligt.