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Chronik Österreich
08/06/2019

Brand von Autotransporter sorgte für Sperre auf A9

In Fahrtrichtung Norden/Linz ist ein Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben. Reifenplatzer löste Inferno aus.

Ein mit Luxusfahrzeugen beladener Autotransporter hat am Dienstagvormittag auf der Pyhrnautobahn (A9) bei Rottenmann in der Obersteiermark Feuer gefangen. Die Flammen griffen auch auf die Fahrzeuge über. Nur eines der sieben Luxusautos war nicht betroffen. Verletzt wurde niemand. Die A9 war in Fahrtrichtung Norden für gut zwei Stunden gesperrt.

Es bildete sich ein rund acht Kilometer langer Stau mit langen Wartezeiten. Um kurz nach 12 Uhr konnte ein Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben werden. Der Autotransporter und die beschädigten Luxusautos wurden im Lauf des Nachmittags abgeschleppt.

Autobahn beschädigt

Der Autotransporter hat gegen 10 Uhr kurz nach der Anschlussstelle Rottenmann zu brennen begonnen. Für die Löscharbeiten musste die Fahrbahn in Richtung Linz gesperrt werden, der Verkehr wurde bei Rottenmann auf die Schoberpass Straße (B113) abgeleitet.

Brandursache war laut Bereichsfeuerwehrverband Liezen ein Reifenplatzer. Dieser habe zum Überhitzen geführt und schließlich den Anhänger und die darauf geparkten Luxusfahrzeuge in Brand gesetzt, hieß es in einer Aussendung. Die Flammen wurden mit Schaum bekämpft. Verletzt wurde niemand.

Laut Asfinag wurde die Fahrbahn auf dem Pannenstreifen, auf dem der Lkw zu stehen kam, beschädigt und muss erneuert werden.