Symbolfoto.

© KURIER/Franz Gruber

Zwischenfall
06/23/2016

800 Liter ätzende Flüssigkeit am Bahnhof Salzburg ausgeronnen

Feuerwehrleute mussten während des Einsatzes Säureschutzanzüge tragen, um sich nicht zu gefährden.

Zu einem gefährlichen Einsatz ist die Berufsfeuerwehr in der Nacht auf heute, Donnerstag, am Salzburger Hauptbahnhof gerufen worden. Rund 800 Liter ätzende Flüssigkeit war aus einem 1.000 Liter fassenden Kunststoffbehälter ausgeronnen.

"Wir haben die Flüssigkeit mit einem Säurebindemittel gebunden", schilderte der technische Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr, Armin Barbeck.

Ursache für Leck vorerst unbekannt

Die gebundene Flüssigkeit wurde zusammengekehrt und in verschlossene Fässer deponiert. Die Feuerwehrleute mussten während des Einsatzes Säureschutzanzüge tragen, um sich nicht zu gefährden. Warum der Tank, der auf einer Palette einer Laderampe stand, leck geworden ist, war vorerst nicht bekannt.

Bevor die Berufsfeuerwehr eintraf, hatten ÖBB-Mitarbeiter noch verhindern können, dass die stark ätzende und umweltgefährdende Chemikalie in den Abflusskanal gelangt.

ÖBB-Mitarbeiter vorsorglich ins Spital geschickt

Ein ÖBB-Mitarbeiter sei vorsorglich zur Kontrolle ins Spital geschickt worden, er habe das Krankenhaus aber zwei Stunden später wieder verlassen können, sagte Barbeck. An dem Gefahrenguteinsatz beteiligten sich rund 25 Mitglieder der Berufsfeuerwehr. Der Einsatz dauerte fünf Stunden, von etwa 22.15 bis 3.15 Uhr.

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