Chronik | Österreich
23.08.2018

40-jähriger bei Arbeitsunfall von drei Tonnen schwerem Betonteil getötet

Für den Arbeiter aus Deutschland kam jede Hilfe zu spät.

Ein 40-jähriger Deutscher ist am Mittwoch bei einem Arbeitsunfall in Vorarlberg ums Leben gekommen. Der Mann erlitt bei Arbeiten in einer Firma in Röthis (Bezirk Feldkirch) tödliche Verletzungen, als ein etwa drei Tonnen schweres Bauteil aus Beton auf ihn stürzte, gab die Polizei am Donnerstag bekannt.

Der Mann war gegen 8.20 Uhr in einer Halle damit beschäftigt, Stahlseile mittels Hydraulik stark zu spannen. Diese sollten anschließend in Beton eingegossen werden. Aus unbekannter Ursache riss während des Spannvorgangs ein Stahlseil. Dadurch stürzte das etwa drei Tonnen schwere Endstück um, in dem die Seile befestigt waren. Der 40-Jährige erlitt dadurch tödliche Verletzungen. Durch das Umstürzen des Betonteils rissen die übrigen 15 Stahlseile in der Folge ebenfalls und peitschten durch die Halle.

Für den 40-Jährigen kam laut Polizeiangaben jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle. Zwei weitere Arbeiter, die sich zum Unfallzeitpunkt ebenfalls in der Halle befanden, hatten großes Glück. Sie blieben unverletzt.