Chronik | Österreich
28.03.2018

14-Jähriger lieferte sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Der Jugendliche hatte das Auto seiner Mutter entwendet und war damit stundenlang umhergefahren.

Eine spektakuläre Verfolgungsjagd hat sich am Sonntagnachmittag ein 14-jähriger Autofahrer mit der Polizei in Vorarlberg geliefert. Dabei überquerte er etwa die L190, ohne auf den Querverkehr zu achten, und fuhr mit mindestens 120 Stundenkilometern durch Ortsgebiet. In einem Waldstück wurde er schließlich angehalten. Das Auto hatte der Jugendliche bereits in der Nacht seiner Mutter entwendet.

Die Polizei wurde gegen 13.00 Uhr davon informiert, dass ein jugendlicher Pkw-Lenker in Rankweil (Bezirk Feldkirch) auf dem Parkdeck des Einkaufszentrums "Passage 22" "Burnouts" (mit einem Fahrzeug so lange Kreise ziehen, bis die Reifen qualmen, Anm.) fahre. Im Auto säßen zudem noch weitere Minderjährige, hieß es. Als die Polizeistreife an Ort und Stelle eintraf, flüchtete der 14-Jährige sofort mit dem Fahrzeug mit weit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung der Landesstraße L190.

Flucht mit 120 km/h

Diese überquerte er, ohne auf den Querverkehr Rücksicht zu nehmen. Durch das Ortsgebiet von Meiningen flüchtete er Polizeiangaben zufolge mit mindestens 120 Stundenkilometern. Erst auf einem Forstweg in einem Waldstück im Gebiet von Feldkirch-Gisingen gelang es den vier mit Blaulicht und Folgetonhorn nachfahrenden Streifen den Jugendlichen zu stoppen und festzunehmen.

Wie sich herausstellte, hatte der 14-Jährige aus Andelsbuch im Bregenzerwald bereits gegen Mitternacht den Pkw seiner Mutter entwendet und war bis zu seiner Festnahme damit umhergefahren. Er wird bei der Staatsanwaltschaft Feldkirch und der zuständigen Bezirkshauptmannschaft angezeigt.