© Stefan Schnauder

Chronik Oberösterreich
04/07/2020

Zoo Schmiding: Süßer Nachwuchs bei den Kattas

Das Kattababy lässt sich von der Corona-Krise nicht aufhalten. Auch der Känguru-Nachwuchs lugt schon aus den Beuteln.

von Claudia Stelzel-Pröll

Auch wenn der Zoo Schmiding in Wels aufgrund der Corona-Maßnahmen derzeit schwierige Zeiten durchmacht - die Tiere sorgen für erfreuliche Nachrichten. Das Zooteam vermeldet stolz die Geburt eines Kattababys. Auch bei den Kängurus schauen einige Jungtiere bereits aus den Beuteln der Mütter.

Frühling ist die Zeit der Jungtiere, da gibt es auch heuer keine Ausnahme. So erblickte nach 135 Tagen Tragezeit das erste Kattababy das Licht der Welt. Sein zartes geringeltes Schwänzchen und die riesigen gelben Augen sind sein Markenzeichen. Wie bei den Kattatbabys üblich, verbringt es die meiste Zeit des Tages fest an den Bauch seiner Mama gekuschelt. Doch nicht nur die Aufmerksamkeit seiner Mutter gehört dem kleinen Erdenbürger, ältere Geschwister oder andere Weibchen werden in die Aufzucht einbezogen.

Die Weibchen sind die Chefs

Die zu den Lemuren gehörenden Kattas leben in kleinen Gruppen, bei denen ein Weibchen das Sagen hat. Nur während der Paarungszeit dreht sich das Verhältnis um: Dann bestimmen die Männchen, wo es langgeht.

Wer stinkt am besten?

Der Ringelschwanz der Kattas sieht nicht nur lustig aus, er dient vor allem der Verteilung von Duftstoffen. Dafür streift der Katta über Duftdrüsen an seinen Unterarmen und schwenkt den Schwanz als Signal zur Klärung der Rangordnung wie eine Fahne vor sich her. Wer am besten „stinkt“, darf sich mit dem Weibchen paaren.

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