Chronik | Oberösterreich
24.04.2018

Wiederbestellung von Rektor der Kepler-Uni bestätigt

Uni-Senat sprach Meinhard Lukas das Vertrauen aus. Erleichterung bei der Landespolitik.

Auch der Senat der Linzer Johannes Kepler Universität hat sich Dienstagnachmittag für die Wiederbestellung von Rektor Meinhard Lukas entschieden. Zuvor hatte schon der Uni-Rat eine zweite Amtsperiode von vier Jahren beschlossen.
Voraussetzung für die Verlängerung des 2019 auslaufenden Vertrages von Lukas in einem verkürzten Verfahren ist jeweils eine Zweidrittelmehrheit im Uni-Rat und im Senat. Der Rat hatte sich bereits vergangene Woche einstimmig für Lukas ausgesprochen. Im aus allen Gruppen von Angehörigen der JKU zusammengesetzten 26-köpfigen Senat erreichte er nun ebenfalls das notwendige Votum. Dessen genaues Ausmaß wird nicht veröffentlicht. Wenn in einem der beiden Gremien die Entscheidung anders ausgefallen wäre, hätte sich der Rektor einem offenen Verfahren mit anderen Bewerbern stellen müssen.
Lukas war zuletzt umstritten, nachdem sein Führungsstil in einer Umfrage der Belegschaftsvertretung als zu autokratisch kritisiert worden war. Er gab dennoch bekannt, weitermachen zu wollen.

Gratulanten

Erfreut zeigen sich Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Michael Strugl in einer ersten Reaktion über die Entscheidung des JKU-Senats. Die Mitglieder haben sich heute für den Verbleib von Rektor Dr. Meinhard Lukas ausgesprochen. 

„Wir gratulieren Rektor Meinhard Lukas zur Wiederbestellung. Es war für ihn in den letzten Wochen nicht immer einfach. Jetzt ist es an der Zeit, gemeinsam den Blick nach vorne zu richten und den unbestrittenen Aufwind aus der Amtszeit des Rektors zu nutzen. Für eine selbstbewusste Weiterentwicklung unseres Wirtschaftsstandortes brauchen wir eine starke JKU Linz. Aber auch im Hinblick auf die bevorstehenden Verhandlungen mit dem Bund zur Leistungsvereinbarung ist eine starke und einheitliche Stimme der JKU Linz notwendig. Mit Rektor Lukas an der Spitze der JKU Linz wird das gelingen“, freuen sich LH Stelzer und LH-Stv. Strugl auf die weitere Zusammenarbeit.