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Chronik Oberösterreich
07/06/2019

Wassermelonen statt Pommes

Wassermelonen bestehen zu 96 Prozent aus Wasser und haben nur 30 Kilokalorien pro 100 Gramm

Herzlich willkommen in den Sommerferien! Endlich ist das Schuljahr geschafft und unsere Kleinen haben wieder ein paar unbeschwerte Wochen vor sich. Bereits die letzten beiden Wochen hat mein Sohn mehr Zeit im Schwimmbad als zu Hause verbracht, jetzt freue auch ich mich auf einige Badeausflüge.

 

Von den täglichen Pommes am Kiosk halte ich nicht viel, gibt es doch weit schmackhaftere Nahrungsmittel, die man mitnehmen kann. Für mich gibt es zum Beispiel kaum etwas Erfrischenderes als Wassermelonen, kalt aus einer Kühl-Tupperbox. Diese doppelwandigen Vorratsdosen beinhalten eine integrierte Kühlflüssigkeit, welche nach ein paar Stunden im Kühlschrank den Inhalt lange frisch hält. So erspare ich mir das Schleppen einer großen Kühlbox. Wassermelonen waren in den Trockengebieten Afrikas wie der Kalahari tatsächlich jahrhundertelang eine wichtige Wasserquelle für die Menschen, besteht sie doch zu 96 Prozent aus Wasser.

 

100 Gramm liefern gerade einmal 30 Kilokalorien. Sie werden nicht nur als durstlöschenden Obst gegessen, sondern können auch gekocht werden. Überhaupt kann das meiste der Pflanze verwendet werden. So kann die Rinde eingelegt und kandiert werden wie auch die Samen geröstet oder zum Brot backen verwendet werden können. Eigentlich nicht verwunderlich, gehören die Melonen doch zu den Kürbisgewächsen, mit deren heimischen Vertretern wir doch Ähnliches fabrizieren.

Bio-Variante

Apropos heimisch: Wenn Sie mich auf meinen Klimafußabdruck aufmerksam machen möchten, weil ich Südfrüchte konsumiere – es gibt auch eine umweltfreundliche Bio-Variante. In den vergangenen Jahren wurden im Burgenland und auch in Niederösterreich erfolgreich Wassermelonen angebaut, Sie können diese also auch ganz ohne schlechtes Gewissen genießen. Für die 79 Millionen Tonnen Melonen, die jährlich in China produziert werden, werden unsere österreichischen Felder allerdings wohl nie reichen.

Vorsicht bei Lagerung

Vorsicht sollten Sie beim Aufschneiden beziehungsweise bei der Lagerung walten lassen. Die Schale kann durch Keime wie Salmonellen oder Listerien verunreinigt sein, die sich beim Aufschneiden auf das Fruchtfleisch ausbreiten können. Werden die Melonenstücke nun länger bei Raumtemperatur gelagert, können sich diese rasch verbreiten. Vorgeschnittene Melonen sollten deshalb rasch gekühlt oder verzehrt werden.

Ich wünsche Ihnen viele schöne und erfrischende Sommertage!

Autorin: Silke Kranz