© Getty Images/iStockphoto/Szepy/iStockphoto

Chronik Oberösterreich
08/09/2019

Was schmeckt und hilft beim Sport?

Der Körper braucht bei Belastung Energie. Ob fest oder flüssig, ist egal – der Inhalt muss passen

Ich werde regelmäßig mit Fragen aus dem Bereich der Sporternährung konfrontiert und möchte meinen KlientInnen nicht nur theoretische Empfehlungen, sondern auch praktische Tipps liefern. So teste ich regelmäßig die neuesten Sportnahrungsmittel durch. Ich selbst bevorzuge während des Trainings und auch Wettkampfes Flüssignahrung in Form von Elektrolytgetränken, Gels und Eiweiß-Kohlehydrat-Drinks, weiß aber, dass die meisten Menschen gerne etwas zum Beißen haben.

Nicht nur für Profis

Energiezufuhr während der Belastung benötigen nicht nur ambitionierte Athleten, sondern auch Gesundheitssportler. Auf längeren Rad- oder Wandertouren wird man hungrig – Riegel oder Energy Gums stellen eine Alternative zur Brettljause dar.

Müde und träge

Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin für das gemütliche Zusammensitzen zu haben, aber erst nach der Anstrengung. Solange es noch weiter geht, achte ich auf die Zusammensetzung meiner Jause, ansonsten werde ich müde und bekomme schwere Beine. Das liegt am Fett. Belasten wir unseren Magen mit schwerer Nahrung, wird Blut aus dem Körper für die Verdauung abgezogen. Der darin enthaltene Sauerstoff fehlt uns im Gehirn und den Muskeln, deshalb auch die Müdigkeit und Trägheit. Besser eignen sich also tatsächlich isotonische Getränke und Riegel.

Möglichst wenig Fett

Wollen Sie es genau wissen, lesen Sie die Zutatenliste und rechnen Sie. Achten Sie auf möglichst wenig Fett. Bei Belastungen über zweieinhalb Stunden sollten Sie ungefähr 70 g Kohlehydrate pro Stunde zuführen. Ebenso sollte Eiweiß in einer Menge von 0,1 g pro Kilogramm Körpergewicht enthalten sein. So lächerlich es klingt: Finden Sie nach diesen Kriterien ein Produkt, das Ihnen schmeckt!

Viel Spaß beim Probieren – übrigens am besten während des Trainings, damit die Verträglichkeit gleich mitgetestet wird!

Autorin: Silke Kranz