Gesundes Essen: Obst, Gemüse, Fisch

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Kolumne
02/26/2021

Verzicht auf Stress und Alkohol, Gemüse und Obst bevorzugen

Die Fastenzeit ist eine gute Gelegenheit, dem Körper Gutes zu tun. Von Silke Kranz.

Der Fasching ist heuer naturgemäß harmlos ausgeklungen. Trotzdem erreichen mich viele Anfragen zum Fasten und Entgiften. Warum das, gab es doch weder Maskenball noch Faschingsumzug? Zum einen haben die Backstuben geöffnet, sodass es nicht schwierig war, an Krapfen zu kommen – im Gegenteil, viele belohnten sich während des Lockdowns erst recht mit Süßem. Zum anderen gestehen sich viele PatientInnen beim Besprechen der Blutbefunde ein, doch regelmäßiger Alkohol konsumiert zu haben als in „normalen“ Zeiten. So kommt die Fastenzeit vielen gerade recht, um sich etwas einzuschränken.

Hier ist mir der Begriff „Übersäuerung“ untergekommen. Wissenschaftlich genommen wäre eine Übersäuerung lebensbedrohlich, denn unser Körper funktioniert nur in einem gewissen pH-Bereich. Um konstant innerhalb dieser Grenzen zu bleiben, gibt es Puffersysteme, die durch Abatmung, Ausscheidung oder Umwandlung jegliche Ausreißer verhindern. Durch falsche Ernährung – vor allem ein Zuviel an tierischen und verarbeiteten Produkten – entstehen säurebildende Stoffwechselprodukte. Im Blut schreiten die Puffer ein, um den pH-Wert zu erhalten, in den Geweben können sich diese Endprodukte oder Schlacken jedoch ansammeln.

Bindegewebe verändert sich

Es ist eine Tatsache, dass sich bei Übersäuerung das Bindegewebe optisch verändert, das reicht von unreiner Haut und vergrößerten Hautporen bis hin zur Cellulite. Auch Gelenksschmerzen verstärken sich bei Übersäuerung durch unausgewogene Ernährung und Stress, der im Übrigen auch sauer macht. Passenderweise.

Langfristig anlegen

Wollen Sie Ihren Körper in den nächsten 40 Tagen entgiften, empfehle ich Ihnen als Erstes, Stress zu fasten. Vielleicht behalten Sie das ja langfristig bei. Als Nächstes sollten Sie Alkohol vermeiden, denn dieser belastet unsere Leber, die beim Entgiften ganz vorne steht. Zusätzlich sollten Sie sich großteils pflanzenbasiert ernähren, das heißt, den Anteil von Obst und Gemüse auf Ihrem Speiseplan zu erweitern. Vorsicht, saurer Geschmack bedeutet nicht sauer in unserem Körper! Die Zitrone zum Beispiel ist stark basisch, die Schokolade hingegen extrem sauer. Trinken Sie grünen Tee und vermehrt Kräutertee und Wasser, damit die Schlacken ihren Weg aus unserem Körper auch tatsächlich finden. Und schlafen Sie – wir verpassen bis Ostern ohnehin nicht viel!

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