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Chronik Oberösterreich
02/01/2020

Ungeliebte Besucher, die uns lebenslang erhalten bleiben

Fieberblasen: Ein Mal infiziert, bleiben Herpes-Viren ein Leben lang im Körper – und tauchen immer wieder auf.

Für viele ist die kalte Jahreszeit gleichbedeutend mit Fieberblasenzeit. Die Fieberblasen werden verursacht durch Herpes-Viren. Für jene an den Lippen ist ein Typ des sogenannten Herpes simplex verantwortlich. Ein anderer führt zum Genitalherpes, welcher, wie der Name schon sagt, den Genitalbereich betrifft und äußerst schmerzhaft ist. Das Wort Herpes leitet sich vom griechischen Wort für „Kriechen“ ab und soll den kriechenden Ausbreitungsweg beschreiben.

Symptome

Viele kennen ihn: Zuerst tritt ein Jucken auf der Lippe auf, bald darauf folgen Bläschen, welche sich rasch vermehren, zu einer Schwellung führen und häufig auch mit Schmerzen, allgemeinem Unwohlsein und Fieber einhergehen. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch und passiert oft schon bei der Geburt.

Geschwächt

Das Problem mit den Herpes-Viren besteht darin, dass sie nach der Erstinfektion lebenslang in unserem Körper bestehen bleiben und sich vermehren, wann immer sie die Möglichkeit dazu haben. So treten die ungeliebten Bläschen häufig in Stresssituationen auf, aber auch, wenn unser Immunsystem geschwächt ist.

Vielleicht kennen Sie das, wenn Sie an einer hartnäckigen Verkühlung laborieren, in der Arbeit viel um die Ohren haben oder an Liebeskummer leiden, dann quälen uns auch noch Fieberblasen. Oder andersherum: Sie planen Ihre Hochzeit, feiern ein paar Mal ausgiebig oder liegen am Strand stundenlang in der Sonne – all das bedeutet für unseren Körper Stress. Die Herpes Viren nutzen diese Schwäche und vermehren sich von ihrem Standort in Haut-, Nervenzellen oder weißen Blutkörperchen aus.

Ausgewogen

Was können Sie also tun, um den Herpes in Schach zu halten? Es gibt Medikamente, die die weitere Vermehrung im Akutfall stoppen. Bereits beim ersten Jucken können Sie Zink und die Aminosäure Lysin einnehmen, diese unterstützen den Kampf gegen die Ausbreitung und können langfristig das Auftreten gänzlich verhindern. Davor sollten Sie jedoch – und damit wiederhole ich mich wöchentlich, ich weiß – auf einen ausgewogenen Lebensstil mit genügend Schlaf und schönen Momenten achten.

Autorin: Silke Kranz

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