Chronik | Oberösterreich
29.04.2018

Raffinierte Bauten

Schlögen. Das Römerbad zieht seit 180 Jahren Forscher an

Ein Kastell, eine kleine Siedlung und ein 14 Meter langes Badehaus befanden sich in der Römerzeit auf dem Gebiet des heutigen Ortsteils Schlögen. Durch diesen militärischen Stützpunkt wird laut dem Archäologen und Historiker Reinhardt Harreither sichtbar, dass der Limes, die Donau als Außengrenze, gut gesichert war.

Die Bauten an der Schlögener Donauschlinge (Bezirk Eferding) wurden mit erstaunlicher technischer und baulicher Finesse umgesetzt. Schon vor 180 Jahren wirkte das Römerbad anziehend auf Forscher. Erst 2015 konnte es vollständig ausgegraben und untersucht werden.