Chronik | Oberösterreich
29.05.2018

Oberösterreich: Schießerei nach Streit im Innviertel

Die zwei Kontrahenten blieben bei einem Gefecht unverletzt.

Ein Streit zwischen einem 55-jährigen Mann und einem 54-Jährigen vor dessen Wohnhaus im Bezirk Braunau am Dienstag kurz nach Mitternacht hat mit Schüssen geendet. Die beiden Kontrahenten blieben unverletzt. Das berichtete die Landespolizeidirektion Oberösterreich.

Der Grund für die Auseinandersetzung war vorerst unklar. Sie eskalierte aber derart, dass der 54-Jährige mit einem "Flobert"-Gewehr auf den 55-Jährigen zielte. Dabei kam es zu einem Gerangel und es löste sich ein Schuss. Danach konnte der Ältere die Waffe an sich bringen und damit flüchten. Doch der 54-Jährige gab nicht auf. Er holte eine Schrotflinte und feuerte aus dem Schlafzimmerfenster ein Gummigeschoß ab.

Als die Polizei eintraf, ließ sich er sich widerstandslos festnehmen. Die Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis ordnete die Einlieferung in die dortige Justizanstalt an.