Chronik | Oberösterreich
15.07.2018

Liebesbriefe gegen Langeweile

Attergauer Kultursommer. Die elfteilige Veranstaltungsreihe im Bezirk Vöcklabruck startet am Freitag

Heute, in einer Zeit, in der fast jeder sein kann, was er will, wirkt das Thema von Arthur Schnitzlers „Die kleine Komödie – Eine Liebesgeschichte in Briefen“ vertraut. Das Verkleiden, um dem Alltagstrott zu entfliehen, durchzieht heute nicht nur Literatur und Film wie ein roter Faden. Der zweite Abend des diesjährigen „ Attergauer Kultursommers“ ist dieser Geschichte Schnitzlers gewidmet.

Eröffnungskonzert

Der Veranstaltungsreigen wird am Freitag, 20. Juli um 20 Uhr in der Pfarrkirche St. Georgen mit Georg Friedrich Händels Oratorium „Alexanderfest“ (1736) eröffnet.

Unter der Leitung von Dirigent Heinz Ferlesch musizieren Cornelia Horak (Sopran), Daniel Johannsen (Tenor) und Matthias Helm (Bass) mit dem „Chor Ad Libitum“ aus St. Valentin und dem Originalklangensemble „Barucco“ aus St. Pantaleon-Erla (beides Bezirk Amstetten).

Am 21. Juli um 20 Uhr erzählen „Bergdoktor“ Hans Sigl und seine „Assistentin“, Schauspielerin Nicole Beutler, im Aichergut Seewalchen von Alfred von Wilmers und Josefine Weninger. In Briefen berichten sie von ihrem amourösen Abenteuer miteinander. Sie träumen von der Wiederholung der großen Liebe aus Jugendtagen, um einer gewissen Langeweile zu entfliehen, und schlüpfen jeweils in eine andere Rolle.

Neun weitere Events mit Rudolf Buchbinder, Benjamin Schmid, Christoph Wagner-Trenkwitz, Michael Schade, Maria Bill und dem Duo „BartolomeyBittmann“, sowie die Kinderopernwerkstatt finden bis 14. August in St. Georgen, Frankenmarkt und Vöcklamarkt statt. www.attergauer-kultursommer.at