KTM: Und jetzt der Titel!

Die KTM-Crew hatte zum Saisonfinale mit Brad Binder allen Grund zum Jubeln
KTM schließt das WM-Jahr in der Königsklasse als zweitbestes Werksteam ab und gewinnt obendrein die Gesamtwertung in der Moto2. Von Gerhard Marschall.

„Wir werden für 2023 g’scheite Raketen bauen“, verspricht KTM-Motorsport-Direktor Pit Beirer (50). Die Ansage des Deutschen ist klar und unmissverständlich: Die Motorradspezialisten aus Mattighofen (Bez. Braunau) möchten im kommenden Jahr auf dem Titel in der Königsklasse losgehen. Es wäre das der logische nächste Schritt.

2017 hat KTM, bis dahin im Motocross erfolgreich, den Umstieg auf Asphalt gewagt. Jetzt, fünf Jahre später, stehen sie auf Platz zwei der Teamwertung in der MotoGP. Mit insgesamt 337 Punkten haben sie das WM-Jahr hinter Ducati abgeschlossen.

Eine lange Saison mit großen Anstrengungen aller, in der Box an der Strecke wie im Werk daheim, habe bewiesen, „welche starke Crew wir haben“, ist Beirer voll des Lobes. „Ich spreche für das gesamte Unternehmen, wenn ich sage, wir sind sehr stolz.“

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