„Kabarazz“ mit Hader und Zauner

Josef Hader (links) und Paul Zauner fischen gemeinsam nach den richtigen Worten und den passenden Tönen © Bild: Zauner/Rudolf Klaffenböck

Jazzkonzert. Kabarettist Josef Hader und Posaunist Paul Zauner treten gemeinsam im Brucknerhaus auf

Der Jazz-Posaunist Paul Zauner konnte – anders als Kabarettist Josef Hader – die Erfahrung als Ministrant nicht machen. Die harschen Worte des ehrwürdigen Herrn Pfarrers hätten dem Diersbacher Musikproduzenten und Biobauern die Lust verdorben, und fortan ging er lieber fischen.

Mit Fischen hat auch das gemeinsame Programm Kabarazz zu tun. Dieser Abend ist ein Fischen nach den richtigen Worten und den passenden Tönen, meint Zauner. Gemeinsam mit Hader und dem Clemens Salesny Quartet gastiert Zauner am Mittwoch, 18. April um 19.30 Uhr im Linzer Brucknerhaus.

Dieser besondere Abend führt Hader zurück zu seinen musikalischen Jazzwurzeln und zu seinen größten Hits. Auch, wenn diese vorab vom US-Afroamerikaner Thelonious Monk, vom einflussreichen Wiener Jazzer Joe Zawinul und dem US-Amerikaner Tom Waits veröffentlicht wurden. Denn fasziniert gewesen sei er schon immer von der Musik Joe Zawinuls und des südafrikanischen Pianisten und Komponisten Abdullah Ibrahim. Hader hat ja schon früher in Nöchling auf der Krichenorgel gespielt, seiner Großmutter zuliebe. Leider beginnt im Brucknerhaus die neue Saison mit dem Thema „Credo. Bekenntnis – Glaube – Religion“ erst im Herbst, sonst hätte er aus jugendlichen Erfahrungen als Ministrant in Nöchling und Schüler des Stiftsgymnasiums Melk berichten können.

Für den Auftritt im Brucknerhaus hat Hader Teile seiner letzten fünf Programme zu kleinen Monologen verarbeitet. Zu den bereits bekannten Hader-Texten fügen sich neue. Aus der Fülle an Figuren und Texten entsteht eine Geschichte und somit ein neues Hader-Programm.

( kurier.at , michaela.greil ) Erstellt am 15.04.2018