Hubschrauber-Piloten trainieren in Ober- und Niederösterreich

Vorgesehen ist auch die Verwendung von Knall-, Markier-, Leucht- und Signalmunition.
Ukrainischer Präsident Selenskyj in Österreich: Sicherheitsvorkehrungen/Hubschrauberüberwachung.

Das Bundesheer lässt seine Piloten von 4. bis 27. März und von 7. bis 10. April im „Hubschrauber-Taktik-Kurs“ in Ober- und Niederösterreich trainieren. 

Die verschiedenen Typen wie S-70 „Black Hawk“, Agusta Bell 212, OH-58 „Kiowa“ sowie Flächenflugzeuge fliegen montags bis freitags zwischen 9 und 20 Uhr, nicht in der Nacht, berichtete das Bundesheer am Dienstag. 

In Oberösterreich ist der Fliegerhorst Vogler in Hörsching (Bezirk Linz-Land) Start- und Landepunkt. Den Besatzungen soll das taktische Fliegen in verschiedenen Höhen - auch im Tiefflug - und mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten unter möglichst vielen Bedrohungslagen beigebracht werden. Eventuelle Landungen außerhalb militärischer Liegenschaften sind grundsätzlich genehmigt bzw. angemeldet und die Grundeigentümer darüber informiert. 

Signalrauch wird eingesetzt

Geflogen wird in Oberösterreich vor allem in den Bezirken Freistadt, Eferding, Linz-Land, Rohrbach, Urfahr-Umgebung, Grieskirchen, Perg, Steyr-Land, Wels-Land und Gmunden. Ein Unterschreiten der Mindestflughöhe außerhalb der Ballungsräume ist möglich. 

Vorgesehen ist die Verwendung von Knall-, Markier-, Leucht- und Signalmunition. Fallweise wird oranger oder grüner Signalrauch zur Markierung von Hubschrauberlandeplätzen außerhalb von Kasernen benützt.

Kommentare