Alfred Pössenberger bei einer Schultaschenberatung in Perg

© Pössenberger

Chronik Oberösterreich
03/22/2021

Gut bepackt in die 1. Klasse

Tragekomfort, Sichtbarkeit und gute Beratung beeinflussen die Kaufentscheidung bei Schultaschen

von Claudia Stelzel-Pröll

Es ist keine Investition fürs Lebens, aber doch eine für mindestens vier Jahre. Und nicht nur das Kind ist aufgeregt, meist reden auch Mama, Papa, Oma, Opa und sonstige Verwandte beim Kauf mit. Denn die Schultasche ist mittlerweile weit mehr als eine Transporthilfe für Bücher und Jausenbox. Sie ist Prestigeobjekt und Modeaccessoire in einem.

Viel Erfahrung

All diese Ansprüche an Funktionalität und Aussehen unter einen Hut zu bringen, erfordert viel Fingerspitzengefühl und noch viel mehr Erfahrung. Alfred Pössenberger, Inhaber des gleichnamigen Buch- und Bürogeschäftes in Perg, nimmt sich für eine Beratung rund 40 Minuten Zeit. „Wir haben schon Tausende Schultaschen verkauft. Ich höre mir an, was das Kind und die Eltern wollen, dann überlegen wir: Welche Körperstatur hat das Kind? Wie kommt es in die Schule? Hat es ein Rückenleiden? Was gefällt wem? Dann machen wir uns auf die Suche“, erklärt der Profi.

Nachhaltigkeit

Gerlinde Kukral, die unter ihrem Namen das wohl älteste Schreibwarengeschäft in Linz betreibt, ergänzt: „Mir sind auch die Themen Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen wichtig. Ich nehme nur Marken ins Sortiment, die darauf achten. Viele Modelle sind mittlerweile aus recycelten PET-Flaschen oder sogar aus Ozeanplastik hergestellt und haben zahlreiche Gütesiegel.“

Bei der Wahl einer Schultasche gehe es nicht nur um Tragekomfort und Eigengewicht, sondern auch um Sichtbarkeit und Fassungsvermögen. Beratungstermine für den Einkauf gibt es bei Gerlinde Kukral auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung.

Die Ferraris unter den Modellen kosten zwischen 200 und knapp 300 Euro. „Das ist viel Geld. Diese Tasche benutzt das Kind aber vier Jahre beinahe täglich. Für ein gutes Paar Schuhe, das nach einem halben Jahr schon wieder zu klein sein kann, geben Eltern beizeiten auch 80, 90 Euro aus“, rechnet Alfred Pössenberger vor. „Deswegen strengen wir uns in der Beratung besonders an, weil wir wissen, dass es für alle passen muss.“

Rund 300 Schultaschen hat der Unternehmer derzeit lagernd, handelt es sich doch dabei auch um ein beliebtes Ostergeschenk. Beim Kauf sei vielen Kunden wichtig, in der Region und nicht online zu kaufen. Denn es gibt viel zu beachten und zu bedenken, so Pössenberger: „So eine Schultasche heutzutage ist schon ein echtes Hightech-Ding.“

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