Claudia Stelzel-Pröll

© Kurier / Jeff Mangione

Leitartikel
03/22/2020

Bleiben wir in Kontakt, aber virtuell, bitte!

Niemand muss vereinsamen. Nehmen wir am Leben von Freunden und Familie teil. Aber anders als gewohnt.

von Claudia Stelzel-Pröll

Wir kommunizieren über den Zaun – mit entsprechendem Sicherheitsabstand. Wir kommunizieren per Video-Anruf – mit virtuellem Abstand. Wir telefonieren. Wir schreiben eMails. Wir verschicken Sprachnachrichten. Was haben wir doch alle für ein Glück, dass es auch in Zeiten physischer Distanz Möglichkeiten gibt, sich nicht aus den Augen zu verlieren, den Alltag des anderen mitzubekommen. Selbst Oma und Opa sind mittlerweile mit den Vorzügen des Smartphones so weit vertraut, dass sie anstandslos über den Bildschirm in unser Wohnzimmer finden. Freunde und Familienmitglieder geben auf diese Weise aufeinander acht – damit die räumliche nicht zur psychischen Isolation wird.

Es gibt Online-Konzerte, Seniorinnen und Senioren lesen live übers Internet jeden Abend Geschichten für Kinder vor. Sport-Tipps für Jung und Alt, für die kleine Wohnung oder den großen Garten sind jederzeit abrufbar. Lern-Apps erweitern den Schulstoff für alle, die noch einen drauflegen wollen.

Ja, das Internet ist mit Vorsicht zu genießen. Aber derzeit macht es unser Leben auf so vielen Ebenen spannend und abwechslungsreich. Hören wir einfach auf, all den unseriösen, unreflektierten Blödsinn zu lesen und zu teilen, der aktuell auf vielen Kanälen herumgeistert. Nutzen wir stattdessen die Vorzüge des Netzes für Sinnvolles: Bleiben wir in Kontakt!

claudia.proell@kurier.at

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