Claudia Stelzel-Pröll

KURIER-Redakteurin Claudia Stelzel-Pröll

© Kurier / Jeff Mangione

Glosse
11/16/2020

Berti, bitte baldigst benehmen!

Warum der kleine Kater bleiben darf, obwohl er wie ein Orkan durchs Haus fegt und nichts unbeschadet lässt

von Claudia Stelzel-Pröll

Seit zwei Wochen wohnt Mausbert, kurz Berti, bei uns. Berti ist ein entzückender kleiner Kater, schneeweiß mit rötlich-oranger Färbung an den Ohren und am Schwanz. Naiv überlegte ich mir anfangs, wie idyllisch das sein würde: Ich beim Verfassen eines Textes, das elegante Tier dabei um meine Beine streichend, wir zwei in harmonischer Stille. Nun ist es aber so, dass Berti nichts von meinen Vorstellungen weiß und wenig gesprächsbereit ist. Er hängt lieber mit seinen spitzen Krallen in den Vorhängen, zerstört Pflanzen, sitzt überall, wo er nicht sitzen soll, und beizeiten mag er unsere Couch lieber als sein Kisterl. Ich muss gestehen, dieses Tier im Auge zu behalten, um sämtlichen Unfug zu verhindern, ist Schwerstarbeit.

Arm dreinschauen

Bei unseren Mädels ist Berti ein Star. Zwerghamster Coco bekommt nur noch selten kindliche Aufmerksamkeit, dafür freue ich mich jetzt jedes Mal umso mehr, wenn ich den kleinen Nager sehe – was für ein unkompliziertes Haustier! Bertis großes Glück ist einzig, dass er herzzerreißend dreinschauen und arm maunzen kann. Sonst hätte ich ihm schon am Tag 3 das Bleiberecht entzogen.

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