Anlagebetrug in OÖ: 60-Jähriger um hohe Summe geprellt
Ein Mann recherchierte im Internet, wie er sein Geld anlegen könnte - und ging Betrügern auf den Leim (Symbolbild).
Ein 60-jähriger Mann aus dem Bezirk Grieskirchen wurde zwischen Ende Oktober 2025 und Mitte Jänner 2026 Opfer eines Anlagebetrugs.
Lukrative Anlagenmöglichkeit war ein Fake
Der Geschädigte stieß bei einer Internetrecherche auf eine vermeintlich lukrative Anlagemöglichkeit bei einer Firma. Mitte Jänner soll eine unbekannte Frau über WhatsApp Kontakt zu ihm aufgenommen haben und ihn in der Folge zu mehreren Überweisungen bewegt haben.
- Bleiben Sie misstrauisch – glauben Sie nicht alles, was es im Internet zu Sehen, Hören und Lesen gibt
- Sprechen Sie das Thema und die Problematik im Familienkreis, bei Bekannten und Freunden an – warnen und schützen wir uns gegenseitig
- Lassen Sie sich nicht von den versprochenen Vermögenszuwächsen in Versuchung führen; holen Sie sich zumindest eine zweite Meinung ein - und zwar persönlich.
- Halten Sie Rücksprache mit der Finanzmarktaufsicht: www.fma.gv.at
- Im Schadensfalle kontaktieren sie unverzüglich ihr Bankinstitut und erstatten Sie danach die Anzeige bei der Polizei
Um die geforderten Zahlungen leisten zu können, lieh sich der 60-Jährige Geld von einem Freund und überzog zusätzlich sein eigenes Bankkonto. Der Betrug flog erst auf, als der Mann seinen angeblichen Gewinn ausbezahlt haben wollte. Für diese Auszahlung wurde eine Provision verlangt. Da bemerkte der Mann, dass er Opfer eines Betrugs geworden ist und erstattete Anzeige bei der Polizei.
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