Die Rettung hatte alle Hände voll zu tun

© APA - Austria Presse Agentur

Chronik Oberösterreich
12/27/2020

72-jährige Vermisste im Innviertel ist erfroren

Versteckte sich vor Suchtrupps auf Firmengelände.

Eine 72-Jährige, die am Samstag ein Feuer in ihrem Wohnhaus in Ried im Innkreis gemeldet hatte und dann verschwunden war, ist Sonntagvormittag tot aufgefunden worden. Am Samstag hatten noch 40 Einsatzkräfte auch mit Diensthunden nach der Frau gesucht. Sie hatte sich offensichtlich auf einem Firmengelände vor den Helfern versteckt und ist in der Nacht auf Sonntag erfroren, berichtete die Landespolizeidirektion Oberösterreich.

Ein Arzt stellte Erfrieren als Todesursache fest, Fremdverschulden sei auszuschließen, so die Polizei. Die Frau hatte am Samstag um 6.00 Uhr einen Brand in ihrem Wohnzimmer bemerkt. Daraufhin war sie ungefähr einen Kilometer zum Feuerwehrhaus geradelt, um das zu melden und dann verschwunden. Ihr 82-jähriger Mann, der im Obergeschoß noch geschlafen hatte, alarmierte die Feuerwehr per Telefon.

Der Brand im Wohnzimmer war rasch gelöscht. Experten stellten fest, dass das Feuer im Bereich der Kachelofentür ausgebrochen war. Entweder wurde Glut aus dem Ofen geschleudert oder brennbare Gegenstände am Boden haben sich beim Anheizen entzündet. Offensichtlich habe die 72-Jährige in der Früh eingeheizt, hieß es.

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