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Chronik Niederösterreich
04/18/2019

Wasser rinnt seit Dezember aus Abrisshaus auf die Straße

Seit vier Monaten tritt das Wasser aus einem Abrisshaus "in größeren Mengen" aus.

von Lisa Rieger

Im Dezember war es Fußgängern und Autofahrern aufgefallen: Aus dem unbewohnten Abrisshaus auf der Kierlinger Hauptstraße 33 in Klosterneuburg (Bezirk Tulln) lief Wasser „in größeren Mengen“ auf die Straße und auf den Gehsteig, wie der grüne Umweltstadtrat Sepp Wimmer berichtet.

Die Abteilung für Wasserversorgung hat vergangene Woche eine Prüfung durchgeführt und festgestellt: „Es hat nichts mit der öffentlichen Wasserversorgung zu tun“, erklärt ein Sprecher. Man wisse nicht, woher das Wasser komme. „Nur festzustellen, dass im eigenen städtischen Netz kein Gebrechen ist und man über vier Monate zusieht, wie das Wasser unaufhörlich auf die Straße rinnt, ist für eine Wasserbehörde unverantwortlich“, findet Wimmer.

Der zuständige Ortsvorsteher, Johann Fanta, sagt: „Das Problem wurde bei der Gemeinde deponiert. Bis Mitte Mai muss es behoben sein.“ Das Grundstück gehöre dem Stift Klosterneuburg. Momentan wird es verpachtet. Das Haus sei 80 Quadratmeter groß und in einem desolaten Zustand. "Das kann man wegreißen", meint Fanta.

Baubehörde eingeschaltet

Der Stadtgemeinde ist das Problem seit Dezember bekannt: „Es wurde auch sofort von der Baubehörde eine Baugebrechensanzeige gemacht. Der Pächter wird das beheben lassen.“ Es sei eine achtwöchige Frist gesetzt worden. Sollte das Wasser dann weiterhin auf die Straße fließen, sei es ein Fall für die Bezirkshauptmannschaft.

Der Prozess habe so lange gedauert, weil das Grundstück unbewohnt ist, es länger gedauert hat, bis es überhaupt bemerkt wurde, dann der Pächter ausfindig gemacht werden musste und nun diesem eine angemessene Frist gewährt worden werden wollte.

Die Ursache für den Wasseraustritt ist aber gefunden: Im Winter ist eine Schichtquelle entstanden. „Die kann durch Verschiebungen oder Regenfälle plötzlich auftreten“, heißt es von der Stadtgemeinde.

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