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Waldviertel
11/04/2012

Diebe stahlen Kupferteile

Zwei tschechische Kriminelle gingen den Ermittlern im Waldviertel in die Falle.

54 Einbrüche und Diebstähle gehen auf das Konto zweier tschechischer Krimineller. Nach 18 Monaten akribischer kriminalistischer Kleinarbeit schnappte die Falle der Ermittler nun zu, die beiden Täter sitzen in Haft. Die Tatverdächtigen, Daniel O. (20) und Milan S. (45) gelten laut Polizei als führende Köpfe einer Verbrecherorganisation. „Kleine Fische waren die beiden sicher keine“, sagt ein Ermittler. So soll sich die Schadenssumme auf 240.000 Euro belaufen.
Die Kriminellen gingen bei ihren Coups im Großraum Gmünd, Schrems und Weitra immer nach dem gleichen Muster vor. Sorgfältig kundschafteten sie die Objekte aus und warteten auf den richtigen Moment, um dann blitzschnell zuzuschlagen. Später ging es wieder zurück nach Tschechien, um die Ware gewinnbringend an den Mann zu bringen. „Bei einem Altmetallhändler in Budweis verkauften die Täter 2500 Kilogramm Kupfer, das sie erst kurz zuvor von Baustellen abtransportiert hatten“, schildert der Kriminalist. Beim Vorbereiten auf einen neuerlichen Einbruch klickten die Handschellen, die Täter sitzen in U-Haft.

Auch Innenministerin Johanna Mikl-Leitner zollt den Waldviertler Beamten Respekt. „Das ist ein klarer Beweis dafür, dass die Polizeiarbeit in Niederösterreich gut funktioniert.“

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