Chronik | Niederösterreich
04/16/2019

Völlig überladener Anhänger löste Unfall auf A21 aus

Der Anhänger scherte aus und stieß gegen einen Pkw. Verletzt wurde bei dem Crash glücklicherweise niemand.

Ein Unfall mit einem um 2260 Kilogramm überladenen Pkw-Gespann auf der Wiener Außenringautobahn (A21) im Bezirk Baden hat am Dienstag einen sechs Kilometer langen Stau verursacht. Der Anhänger war ausgeschert, gegen das Auto eines Oberösterreichers gestoßen und umgekippt. Verletzt wurde niemand. Der Pkw war laut Polizei um 42 Prozent (1.500 Kilo), der Anhänger um 38 Prozent (760 Kilo) überladen.

Der 34-jährige Rumäne war gegen 10.00 Uhr mit seinem Pkw samt Anhänger auf dem rechten Fahrstreifen der A21 Richtung Osten unterwegs gewesen. Als er bei Klausen-Leopoldsdorf vom Auto eines 76-Jährigen aus dem Bezirk Perg überholt wurde, kam es zur Kollision. Der Pkw des Pensionisten kam dadurch nach links ab, stieß gegen einen Leitpflock und kam auf dem Pannenstreifen zum Stillstand. Der Anhänger stürzte um und blieb auf der ersten Spur liegen. Während der Aufräum- und Bergungsarbeiten blieb der erste Fahrstreifen bis 11.20 Uhr gesperrt, es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Im Zuge der Unfallerhebungen wurde auch festgestellt, dass die Ladung des Gespanns nicht ausreichend gesichert war. Dem 34-Jährigen wurde die Weiterfahrt bis zur Herstellung des gesetzmäßigen Zustandes untersagt, berichtete die Landespolizeidirektion Niederösterreich in einer Aussendung. Er wurde der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt.