Chronik Niederösterreich
12/05/2011

Verlierer Semmering: Nur noch ein Zwei-Stunden-Takt

Umstellung - Die gute Nachricht von den ÖBB zuerst: "Das Angebot in Niederösterreich bleibt in Summe gleich. Die Zahl der Züge ändert sich nicht", sagte Michael Fröhlich, Leiter des Regionalmanagements Ost, gestern bei der Präsentation des neuen Fahrplans, der am 11. Dezember in Kraft tritt. Was nicht heißt, dass es keine Einschnitte gibt.

Der Semmering ist massiv betroffen. Künftig wird statt im Ein-Stunden-Takt, nur noch alle zwei Stunden gefahren. Sieben Züge pro Richtung werden aus dem Verkehr genommen. Grund sei die mangelnde Nachfrage bei R-Zügen. Die klassischen Pendler-Verbindungen würden erhalten bleiben. Zusätzliche Intercity-Züge werden am Bahnhof Semmering halten.

Auch auf der Westbahn waren Änderung notwendig. Erstmals ist ein Mitbewerber unterwegs - und die private Westbahn GmbH. braucht Trassen. In Dürrwien werden einige ÖBB-Regionalzüge nicht mehr halten (die Schnellbahn ist nicht betroffen). So auch in Prinzersdorf. Es werden aber zwei neue REX-Züge zwischen Wien und St. Pölten sowie zwei zwischen St. Pölten und Amstetten verkehren. Zwischen Wien und St. Pölten werden R-Züge schneller.