Der Heli wurde zerstört

© APA/HELMUT FOHRINGER

bezirk st. pölten
10/18/2016

Verhängnisvoller Flug zum Freund

Hubschrauber schlug im Haus eines Bekannten ein.

Es war ein Unfall, der für viele Schlagzeilen sorgte. Ende Mai 2015 schlug ein Hubschrauber auf das Dach eines Wohnhauses in Kasten im Bezirk St. Pölten ein. Die beiden Insassen erlitten schwere Verletzungen, die Bewohner des Hauses waren zum Zeitpunkt des Unfalls zum Glück nicht daheim.

Eineinhalb Jahre später hat die Flugunfallkommission einen Zwischenbericht zur Unfallursache vorgelegt. Aus dem Dokument geht hervor, dass der Pilot von Kilb (Bezirk Melk) aus zu einem Rundflug Richtung Ötscher fliegen wollte. Er legte die Route allerdings so, dass sie ihn zum Haus eines Bekannten in Kasten führte. Über dem Anwesen soll der damals 36-jährige Pilot mehrere Vollkreise vollzogen haben. Dabei verlor er die Kontrolle über das Fluggerät. Die Notlandung misslang, eine Kollission mit dem Gebäude sei nicht mehr zu verhindern gewesen, gab der Pilot bei den Einvernahmen später an. An mehr könne er sich nicht mehr erinnern.

Beide Insassen mussten nach der Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Ermittlungen in der Causa sind noch nicht abgeschlossen.

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