Verfrühter Schulschluss für Praktikum in halb Europa

Amstetten – Die Schüler der dritten Klassen in der Amstettener Höheren Lehranstalt für Wirtschaft (HLW) haben ihre Zeugnisse längst in den Taschen. Sie gingen bereits Ende Mai in die Ferien, weil sie in den nächsten Wochen zu dreimonatigen Auslandspraktika aufbrechen.

Wenn die HLW-Schützlinge erst im Oktober wieder in ihren Klassen zusammentreffen werden, haben sie sich sicher viel zu erzählen. Die Schüler sind nämlich in insgesamt sieben europäischen Ländern eingesetzt. In der HLW hat sich die starke Internationalisierung der Praxisausbildung in den vergangenen 20 Jahren entwickelt. Mittlerweile gibt es keine Schule in der Region, die auf derartig intensive Auslandseinsätze verweisen kann. Im Vergleich liegen die Amstettener an der Österreich-Spitze.

Berufserfahrung sammeln und noch dazu mitten unter fremden Kulturen und mit fremder Sprache, bringe einen kräftigen Bonus beim späteren Berufseinstieg, sind die Schulverantwortlichen überzeugt. Praktika im Ausland zu ergattern sei gar nicht so leicht, berichtet die Koordinatorin Christine Schmid. Über ein lange gepflegtes Netzwerk zu Betrieben fanden alle Schüler Plätze.

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