Bürgermeister Rudolf Plessl

© Franz Eder

Weinviertel
08/30/2013

Blockade gegen Windräder wird zu einer Farce

Gemeinde hat alle Bewilligungen. Die Opposition will das Projekt jedoch blockieren.

Für zwölf Windkraftanlagen hält die Gemeinde Untersiebenbrunn bereits alle dafür erforderlichen Bewilligungen in der Hand. Jetzt könnten noch weitere vier Windräder aufgestellt werden, jedoch ÖVP, eine Bürgerliste und eine Bürgerinitiative wollen das blockieren. Dabei konnte Werner Schuster von der Bürgerinitiative im Gespräch mit dem KURIER überhaupt nicht sagen, warum er gegen die Nutzung der Windkraft sei. Schuster & Co. sammelten jedenfalls Unterschriften, um eine Bürgerbefragung über die Aufstellung der restlichen vier Anlagen zu erzwingen.

Als die Gemeinde auf Antrag der SPÖ unter Bürgermeister Rudolf Plessl bei der letzten Gemeinderatssitzung eben diese Bürgerbefragung beschließen wollte, verließen ÖVP und Bürgerliste den Sitzungssaal und verhinderten damit den entsprechenden Beschluss. „Jetzt kenne ich mich nicht mehr aus“, sagt Plessl. Alle Beschlüsse zum Thema Windkraft seien stets einstimmig vom Gemeinderat beschlossen worden. Auch der Zeitplan samt Abhaltung eines Info-Abends seien einstimmig beschlossen worden. Plessl: „Wir können die Volksabstimmung nur durchführen, wenn einerseits der Widmungsstopp des Landes aufgehoben wurde und wenn andererseits feststeht, dass die restlichen vier Anlagen eine Chance auf eine Realisierung haben. Vorher darüber abzustimmen macht keinen Sinn.“ Und ergänzt: „Die Frage kann nur lauten, wollt ihr die vier Anlagen, ja oder nein?“

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