Süßes Eis aus der Hölle nun auch bei Jamie Oliver

© Bild: MICHAEL LIEBERT

Der Gänserndorfer Andreas Bachofen-Echt setzt mit "Sweet Hell" neue Akzente in der Eis-Branche.

„This ice cream is freakin’ good“ – so lautete das Urteil von Starkoch Jamie Oliver, nachdem er das Eis von „Sweet Hell“ testete. Dieser „Ritterschlag“ bedeutet für das Gänserndorfer Unternehmen, dass es das teuflisch gute Eis in Zukunft auch in Jamie Olivers Restaurant in Wien geben wird. „Solch ein Urteil aus seinem Mund zu hören, ist schon wirklich etwas Besonderes“, erzählt Andreas Bachofen-Echt, der Geschäftsführer und Gründer von „Sweet Hell“.

Gutes Eis findet man, vor allem in Wien, sehr oft. Das Besondere an der Weinviertler Kreation ist die Liebe zum Detail. „Wir verdienen mit unserem Eis sicher weniger als die Konkurrenz, denn die Kugel kostet bei uns gleich viel, wie bei jedem anderen Eisgeschäft.“

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Doch Bachofen-Ernst ist der Geschmack so wichtig, dass er wesentlich mehr Rohstoffe verwendet. „Und so schmeckt man bei unserem Eis auch nach zehn Kugeln den Unterschied zwischen jeder einzelnen Geschmacksrichtung.“

Geschmacksrichtung ist ein gutes Stichwort. Denn neben klassischen Sorten wie Schokolade oder Vanille, gibt es bei „Sweet Hell“ vor allem sehr ausgefallene Geschmacksrichtungen. Da findet man an der Theke unter anderem Popcorn, Guacamole, Antipasti und auch Gin-Eis. Letzteres gehört zu den „Over-18“-Sorten – Eis mit Alkoholgehalt. „Diese Schiene werden wir in diesem Jahr auch ausweiten. Es wird dann voraussichtlich insgesamt 18 verschiedene dieser Geschmacksrichtungen geben“, macht der „Sweet Hell“-Gründer Lust auf mehr.

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Als Bachofen-Ernst das Unternehmen am 1. März 2016 an seinem ersten Standort in Wien eröffnete, rechnete er nicht mit dem großen Zulauf. „Realistisch war, dass wir 5000 Liter produzieren müssen, damit es sich rentiert. Ich habe uns dann 10.000 Liter als Ziel gesetzt.“ Geworden sind es 2017 rund 35 Tonnen Eis.

Für 2018 soll diese Menge noch einmal verdoppelt werden. „Das ist dann aber auch schon das Ende. Denn wir wollen weiterhin in Gänserndorf händisch produzieren. Würden wir mehr Eis machen wollen, müssten wir die Produktion automatisieren. Und darunter würde die Qualität leiden.“

( kurier.at , kk ) Erstellt am 27.04.2018