Südbahnstrecke: Über 100 Feuerwehrleute beim "Brandstreifenheizen"

Kontrolliertes Abbrennen von trockenen Böschungen soll Brände durch Funkenflug entlang der Strecke vermindern.
++ HANDOUT ++ NIEDERÖSTERREICH: 15 FEUERWEHREN BEIM "BRANDSTREIFENHEIZEN" AN DER SÜDBAHN

Über hundert Feuerwehrleute standen am Samstag entlang der Südbahn im Streckenabschnitt zwischen Gloggnitz, Eichberg und Aue bei Schottwien (Bezirk Neunkirchen) beim alljährlichen "Brandstreifenheizen" im Einsatz. 

Es handelt sich dabei um ein kontrolliertes Abbrennen trockener Wiesen und Böschungen im Umfeld der Bahnstrecke, um die Brandgefahr durch den Funkenflug der Zugbremsen zu vermindern. Das Brandstreifenheizen findet jedes Frühjahr in Zusammenarbeit mit den ÖBB statt.

Ein Arbeiter in Schutzkleidung kontrolliert ein Feuer neben Bahngleisen, Rauch steigt auf.

15 Feuerwehren waren an der Aktion beteiligt.

Vorbeugung mit Wärmebildkamera

15 Feuerwehren beteiligten sich laut einer Aussendung des Bezirksfeuerwehrkommandos Neunkirchen an der präventiven Maßnahme. Im Einsatz stand unter anderem auch eine Drohne mit Wärmebildkamera. Damit wurden Glutnester nach dem Ablöschen der Flächen aufgespürt und das Abbrennen aus der Luft überwacht.

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