Strecke sicher: Wachaubahn fährt am Wochenende wieder
Dürnstein – Morgen fährt sie wieder, die Wachaubahn. Nach fieberhaften Arbeiten an der Steinschlagsicherheit für die Strecke in Dürnstein, Bezirk Krems, können die Arbeiter die abgebauten Schienen wieder montieren. Einem Ausflug am kommenden Wochenende dürfte nichts mehr im Wege stehen.
„Am Samstag, dem 7. Juli, startet die Wachaubahn endgültig in den Sommer. In den vergangenen Tagen wurden im wahrsten Sinn des Wortes die Steine aus dem Weg geräumt“, sagt Brigitta Pongratz, Sprecherin der NÖVOG, die die Wachaubahn im Auftrag des Landes NÖ betreibt.
KURIER-Leser wissen, welche Hürden zu überwinden waren, seit in den vergangenen Jahren ein Felssturz nach dem anderen von der sogenannten Biratalwand abgegangen ist. Mehrmals musste die Strecke gesperrt werden, mehrmals mussten Spezialisten die lockeren Steine abräumen und vielfach sprengen. Das gestaltete sich schwierig, weil eine 1909 mit zu viel Dynamit durchgeführte Sprengung dazu führte, dass der ganze Berg von tiefen Rissen durchzogen ist.
Durchbruch
Jetzt scheint der Durchbruch gelungen: Mit einer Sprengung vergangene Woche und Nacharbeiten konnte das lose Gestein abgeräumt werden. Das war auch wichtig, weil bisher der eigens errichtete Geröll-Fangraum nicht geräumt werden konnte.
Aus Sicherheitsgründen war das Betreten verboten. Nun wird in der Senke hinter einem hohen Schutzwall wieder geleert, damit sie ihren Zweck erfüllt.
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