Chronik | Niederösterreich
19.01.2012

Stadt beauftragt Institut mit Sparplan für 1200 Mitarbeiter

Wiener Neustadt – Die Gemeinde pfeift finanziell bekanntlich aus dem letzten Loch. Besonders schlecht ist es in der Wiener Neustädter Haushaltskasse um die Personalkosten der Magistratsbediensteten bestellt. Mit knapp 50 Millionen Euro machen die Personalkosten über 40 Prozent des Gesamtbudgets der Stadt aus. Um die Kosten für die 1200 Bediensteten deutlich zu reduzieren, hat das Stadtparlament diese Woche eine einschneidende Maßnahme beschlossen.

Der Gemeinderat hat das „KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung“ damit beauftragt, ein Konzept zur Personalkostensenkung zu erstellen. Die Profis sollen aufzeigen, wie beim Magistrat und den Tochtergesellschaften deutlich eingespart werden kann. Als Richtwert gilt eine Kostensenkung von zehn Prozent.

Bereits im heurigen Jahr müssen die 1200 Beschäftigten den Gürtel deutlich enger schnallen. Im Budget für 2012 ist eine Ersparnis von 600.000 Euro vorgesehen. Wo diese Summe beim Personal gestrichen wird, ist noch Gegenstand von Verhandlungen mit der Personalvertretung. Die legte sich anfangs gegen die Pläne quer, was zu einem Abbruch der Gespräche führte. Mittlerweile wird aber wieder über den notwendigen Maßnahmenplan diskutiert.

Sobald ein Sparkonzept des KDZ vorliegt, soll dieses im zuständigen Ausschuss sowie im Gemeinderat behandelt werden.