Heftige Explosion: Als sich aber der Rauch verzogen n hatte, war die Brücke immer noch da

© KURIER/Helmut Lackinger

bundesheer
11/04/2014

Sprengung einer Brücke ging schief

Ruprechtshofen. Stahlträger hatte sich ineinander verkeilt, Bergepanzer musste anrücken.

So hatten sich die Melker Pioniere ihren Einsatz in Ruprechtshofen sicher nicht vorgestellt. Ausgerechnet bei der Sprengung einer ehemaligen Eisenbahnbrücke ging einiges schief. Allerdings: Mit Hilfe eines Bergepanzers konnte schlussendlich doch noch der gewünschte Effekt erzielt werden.

Am Dienstag gegen 14 Uhr hätte die 44.000 Kilogramm schwere Stahlkonstruktion in die Luft fliegen sollen. Sprengmeister Robert Martschin hatte auch alles bis ins kleinste Detail geplant. Als aber der Sprengstoff gezündet wurde, gab es auch eine heftige Explosion, doch die Brücke fiel nicht in sich zusammen, sondern knickte nur ein. Als Problem kam noch hinzu, dass sich die Stahlträger ineinander verkeilt hatten und nur sehr schwer zu trennen waren. In weiterer Folge musste ein Bergepanzer auffahren, um den Rest zu beseitigen.

"Ein Teil der Ladungen ist nicht explodiert. Das passiert nur sehr selten",sagte ein Heeressprecher. Die Brücke wurde deshalb von den Pionieren gesprengt, weil sie bei Fluten ein massives Abflusshinderniss im Siedlungsgebiet dargestellt hatte.

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