© Katharina Zach

Schwechat
03/25/2014

Elefantenkot für Bürgermeister

Ein anonymes Paket sorgte für einen Polizeieinsatz im Rathaus. Die Sendung enthielt frischen Dung.

Diese Lieferung hatte es in sich. Ein Paket, das persönlich an Schwechats Bürgermeister Gerhard Frauenberger (SPÖ) adressiert war, sorgte am Freitag für einen Polizeieinsatz im Rathaus und entpuppte sich dann als Scherz mit ungustiösem Inhalt: Die anonyme Sendung enthielt frischen Elefantenkot.

Doch alles der Reihe nach. Freitagnachmittag öffnete eine Mitarbeiterin der Stadtamtsdirektion das an Frauenberger adressierte Päcken, als ihr ein Brief mit folgendem Wortlaut in die Hände fiel: „Warnhinweis: Nach Erhalt sofort öffnen“. Die Frau alarmierte die Polizei. Das Rathaus wurde evakuiert und das Paket von einem Sprengstoffexperten untersucht. Dieser konnte rasch Entwarnung geben, doch beim Öffnen des Pakets fiel ihm ein Plastikgefäß mit rund 200 Gramm Kot in die Hände. Laut Begleitbrief soll es sich um Elefantenkot handeln.

Möglich wurde diese Sendung durch die fragwürdige Dienstleistung einer in Prag ansässigen Firma, die auf Bestellung Dung verschickt – und ihren Kunden Anonymität zusichert. Im Rathaus Schwechat wird als Konsequenz künftig kein anonymes Schreiben mehr geöffnet.

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