Rund 4,6 Millionen Fahrgäste nützen pro Jahr das Lup-Bus-System in der Landeshauptstadt

© / mss/Vorlaufer

St. Pölten
12/04/2015

Schüsse auf Linienbusse: Verdächtige ausgeforscht

Nachdem auf zwei LUP-Busse gefeuert wurde, hat die Polizei eine heiße Spur. Täter dürften Jugendliche sein.

Lange hat es nicht gedauert, bis die Polizei eine heiße Spur hatte. Nur zwei Tage, nachdem in der Landeshauptstadt auf zwei Linienbusse gefeuert wurde, sind schon mehrere Verdächtige ins Visier der Fahnder geraten. Die Jugendlichen, die aus Tschetschenien stammen, sollen der Exekutive nicht unbekannt sein, weil sie schon öfters für Ärger in der Stadt gesorgt haben.

Die Vorfälle, die sich am Dienstagabend in St. Pölten ereigneten, haben für viel Gesprächsstoff gesorgt. Wie berichtet, wurden in den Abendstunden zwei LUP-Busse ins Visier von Schützen genommen. Sie sollen vier Mal auf die Fahrzeuge gefeuert haben. Die Passagiere hatten Glück. Durch die Doppelverglasung konnten die Kugeln die Scheiben nicht durchschlagen. Verletzt wurde deswegen niemand. Allerdings musste der Busverkehr auf der Linie 3 gestoppt werden, um keine weiteren Personen zu gefährden. In ihrer Zerstörungswut dürften die Täter auch auf die Scheibe eines Lokals gefeuert und diese beschädigt haben.

In der Nähe eines Tatortes entdeckten die Ermittler eine CO2-Patrone, die die mutmaßlichen Täter weggeworfen hatten. Seitens der Polizei betont man, dass die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind: "Aber wird sind sehr zuversichtlich."

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