Chronik Niederösterreich
09/20/2012

„Schluckimpfung“ für Primar, Privatklinik feierte Eröffnung

Krems-Hollenburg – Mit einem Weinpräsent, das Moderator und Kabarettist Alex Kristan als „Schluckimpfung“ bezeichnete, bedankte sich Bürgermeisterin Inge Rinke bei Günther Nebel. Der Chef der „Sanlas“-Holding entschied sich 2008 bei der Suche nach einem weiteren Spitalsstandort für Krems. Seit gestern ist seine Privatklinik für psychiatrische Rehabilitation in Hollenburg offiziell eröffnet.

„Es ist toll, dass mit der Krankenanstalt insgesamt 80 neue Arbeitsplätze in unserer Region geschaffen wurden“, sagte Rinke, die sich auch über ein Nächtigungsplus von 24 Prozent freut. Seit Betriebsstart im Dezember 2011 seien bereits 28.000 Übernachtungen durch die Privatklinik zusätzlich gezählt worden.

Wie berichtet, dauerte der Bau der knapp 18 Millionen Euro teuren Sonderkrankenanstalt nur 12 Monate. So kurz die Bauzeit, so lange war allerdings die Vorgeschichte des Bauprojektes. Zuerst wollte ein privater Spitalsbetreiber im Jahr 2001 noch eine 65,4 Millionen Euro teure Luxus-Herzklinik bauen. Später sollten auf dem umgewidmeten Bauplatz stattdessen Brüste, Bauch und Po behandelt werden. Doch auch das Schönheitsprojekt wurde letztendlich gecancelt. Zumindest die steirische Sanlas Holding GmbH nahm ihr Klinikprojekt tatsächlich ernst.

Ausstattung

Der moderne Spitalskomplex inmitten der Weinberge und mit Panoramablick auf die Donau beherbergt neben 150 Betten auch eine Tagesklinik, Ambulanz und ein 17-Suiten-Gesundheitshotel.

Darin werden Patienten behandelt, die beispielsweise an Ängsten, Burn-Out, Depressionen oder anderen psychosomatischen Erkrankungen leiden. „Mit solchen Krankheitsbildern werden wir immer öfter konfrontiert. Daher ist es wichtig, das richtige Heilungsangebot anzubieten“, sagte Landesvize Wolfgang Sobotka.

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