Chronik | Niederösterreich
30.03.2018

Rekordwinter bei den Bergbahnen

Mit mehr als einer halben Million Besuche beenden die Niederösterreichischen Bergbahnen die Wintersaison.

Mehr als 500.000 Besucher verzeichneten die Skigebiete der NÖ Bergbahnen-Beteiligungsgesellschaft (NÖ-BBG) in der Wintersaison 2017/2018. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von rund sieben Prozent. Die ecoplus-Gesellschaft hält Beteiligungen an den Skigebieten in Annaberg, am Hochkar, Mönichkirchen-Mariensee, Lackenhof am Ötscher und St. Corona am Wechsel. Deutliche Besucher-Zuwächse gab es in all diesen Skigebieten.

Vor 69 Jahren eröffnete die Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee. Dieses Jahr war die beste Wintersaison in ihrer Geschichte. Rund 1,1 Millionen Fahrten wurden in den Liftanlagen gemacht. Die Besucherzahlen (110.000 Besuche) konnten um rund elf Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Die Annaberger Lifte konnten einen Zuwachs von rund neun Prozent bei den Besuchen verbuchen, insgesamt gab es mehr als 98000 Ersteintritte.

Das Familienskiland St. Corona am Wechsel wird durch die Familienarena Bucklige Welt-Wechselland GmbH geführt, bisher wurden 25000 Gäste verzeichnet, das sind um rund zehn Prozent mehr als im Winter 2017. Der Skibetrieb läuft hier voraussichtlich noch bis 2. April, täglich von neun bis 16 Uhr.

Die Hochkar Bergbahnen, die mit 60 Prozent im Eigentum der Schröcksnadel-Gruppe stehen (ebenso die Ötscherlifte), verzeichnen eine Steigerung von mehr als zehn Prozent und zählten bis Redaktionsschluss 198.000 Besucher. Bis Ostermontag, 2. April, sind die Lifte hier noch in Betrieb.

Die Ötscherlifte in Lackenhof am Ötscher erzielten mit knapp 109.000 Besuchen ein Plus von rund neun Prozent gegenüber dem Vorwinter.

Lohnende Investition

Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav freut sich über das gute Ergebnis und betont, dass dies nicht nur dem Wetter zu verdanken sei: „Die Investitionen der letzten Jahre in die gesamte Infrastruktur und das Umfeld wird von den Gästen honoriert.“ Verstärktes Interesse komme auch von Gästen aus dem Großraum Wien sowie aus Ungarn und der Tschechischen Republik. „Viele nutzen die Gelegenheit bei optimalen Pistenbedingungen für einen Kurzurlaub oder einen Tagesausflug ohne weite Anfahrtswege“, sagt Landesrätin Bohuslav. Mit der Auslastung der Wintersaison ist man bei ecoplus mehr als zufrieden.

Einige Bergbahnen rüsten sich nun bereits für den Sommer, denn nach der Wintersaison ist vor der Sommersaison: „Wir legen bereits seit einigen Jahren unseren Fokus darauf, viele unserer Gebiete als Ganzjahresdestinationen zu positionieren. Schließlich können wir uns nicht jedes Jahr auf einen so perfekten Winter verlassen“, betont der Geschäftsführer der ecoplus-Tochter Niederösterreichische Bergbahnen, Markus Redl.