Paradeisinsel: Renaturierung auf drei Kilometern Länge

Eine natürliche Flusslandschaft ist das Ziel eines auch von der EU geförderten Renaturierungsprojekts

Renaturiert wird in Österreich gerne, Hauptsache es werden keine wirtschaftlichen Interessen tangiert. Deshalb kann die Donau nur dort zurückgebaut werden, wo möglichst keine Infrastruktur betroffen ist. So wie im Nationalpark Donauauen, dort darf der Fluss noch Fluss sein. Das ist auch auf der Paradeisinsel zwischen Mannsdorf und Orth der Fall. Auf einer Länge von fast 3 Kilometern soll wieder eine natürliche Flusslandschaft entstehen. Mit dem Rückbau wird die Fließgeschwindigkeit der Donau reduziert. Die viadonau erhofft sich dadurch den Erhalt der erforderlichen Fahrwassertiefe für die Schifffahrt. Bei Hochwasser wird es in dem Bereich mehr Überschwemmungen geben, aber schließlich ist der Nationalpark eine Auenlandschaft. Rund eine Millionen Euro wird dieses Renaturierungsprojekt kosten, ein Großteil wird durch EU-Förderungen finanziert.

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