Königsberger-Ludwig und Langer zogen Bilanz

© Anton Heinzl

Soziales
12/18/2018

Notschlafstellen verzeichnen über 9000 Übernachtungen

Viele würden ohne die rund 30 Schlafplätze die kalten Nächte nicht überleben. Land fördert mit 500.000 Euro.

Gerade im Winter verzeichnen Notschlafstellen regen Zulauf. „Viele würden die klirrend kalten Nächte im Freien sonst nicht überleben“, sagt Karl Langer, Geschäftsführer der Emmaus-Gemeinschaft St. Pölten.

Derzeit stehen mehr als 30  Schlafplätze an den Standorten St. Pölten und Wiener Neustadt zur Verfügung. Etwa 360 Personen haben davon im letzten Jahr Gebrauch gemacht. Die beiden Anbieter, die Emmaus-Gemeinschaft St. Pölten sowie den Verein für soziale Betreuung NÖ Süd, verzeichnen rund 9000 Nächtigungen pro Jahr. Finanziert werden die Notschlafstellen vom Land mit rund 500.000 Euro jährlich.

„Besondere Umstände im Leben eines Menschen führen immer wieder dazu, dass Männer, Frauen sowie Jugendliche auf der Straße leben oder einen vorübergehenden Schlafplatz suchen“, sagt die zuständige Soziallandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ). „Zumeist stehen schwere Lebenskrisen, ausgelöst durch Alkoholismus, Drogenabhängigkeit und psychische Erkrankungen, hinter diesem Schicksal.“

Die Notschlafstellen seien „ein sozialer Empfangsraum, der Sicherheit vermittelt“, sagt Karl Langer. „So versorgen wir die Menschen nicht nur, wir geben ihnen auch ihre Würde wieder.“

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