Nächster Schritt im Ausbau der B 37

B-37-Ausbau zwischen Sperkental und der Abfahrt Marbach im Felde: Ein neuer 1,8 Kilometer langer Streifen soll mehr Sicherheit bringen.
Foto: Zahrl

Die Waldviertler Hauptverkehrsader bekommt eine neue Überholgelegenheit. Weitere Maßnahmen sind in Planung.

Auf lange Sicht gesehen muss es eine Autobahn im Waldviertel geben", sagt Gottfried Wieland, Obmann der Wirtschaftskammer in Krems, der sowohl die S 5 als auch die B 37 Richtung Zwettl als wichtigste Verkehrsverbindung für die Zukunft der regionalen Wirtschaft sieht. Zumindest ein durchgehend dreispuriger Ausbau durch das Waldviertel bis zur Grenze sei notwendig - "aber nicht zu vergessen eine vierspurige S 5 bis Krems", betont Wieland.
Daher sieht er den soeben begonnenen Ausbau der B 37 zwischen Sperkental bis zur Abfahrt Marbach/Feld, Bezirk Krems, als einen weiteren Schritt in diese Richtung.

"Die B 37 gehört rasch ausgebaut. Dort passieren immer wieder schwere Unfälle", weiß Wirtschaftskammer-Obmann Wieland. Um einerseits die Verkehrssicherheit zu erhöhen und andererseits die Wirtschaftsstandorte im Waldviertel zu verbessern, nimmt der Straßendienst ein weiteres Baulos in Angriff. In den nächsten zwölf Monaten wird bei der B 37 zwischen Sperkental und der Abfahrt Marbach im Felde ein zusätzlicher, rund 1,8 Kilometer langer Fahrstreifen errichtet. In Zukunft stehen den Autofahrern in Fahrtrichtung Zwettl zwei Spuren zur Verfügung, um Lkw und andere langsamere Fahrzeuge gefahrlos überholen zu können. Die Fahrbahn wird von 8,5 auf 12 Meter verbreitert. Um Verkehrsbehinderungen während der Arbeiten auf der B 37 zu vermeiden, werden die Erdarbeiten teils vom Begleitweg aus erledigt. Nur für den Einbau der Frostschutzschichten und für die Asphaltierungen müssen die Autofahrer mit größeren Verkehrsbehinderungen auf der B 37 rechnen. Die Baukosten betragen rund 1,5 Millionen Euro.

Zukunft

Weitere Ausbauschritte für die B 37 sind in Planung: In diesem Jahr sind die Vorarbeiten für ein 1400 Meter langes Straßenstück bei Rastenberg angelaufen, das eine zusätzliche Spur in Richtung Krems erhalten soll. Laut Gerhard Mayer von der Staßenbauabteilung 7 könnte die bis 2015 Wirklichkeit werden. Eine Auffahrt auf die B 37 bei Gneixendorf wird von Fachleuten analysiert, die einen Vorschlag erarbeiten sollen.

(kurier / Jürgen Zahrl, Gilbert Weisbier) Erstellt am
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