Chronik | Niederösterreich
30.03.2018

Nach zwei Bluttaten an Frauen: Verdächtige in U-Haft

In Schwechat war eine 33-Jährige in ihrer Wohnung erstochen aufgefunden worden. Im Bezirk Hollabrunn eskalierte ein Ehestreit.

Nach zwei Gewaltverbrechen an Frauen in dieser Woche in Niederösterreich ist über die beiden des Mordes Verdächtigen U-Haft verhängt worden. Das teilte Friedrich Köhl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg, am Freitag auf Anfrage mit.

In Schwechat war am Dienstagabend eine 33-Jährige in ihrer Wohnung erstochen aufgefunden worden. Der ausgeforschte Ex-Lebensgefährte des Opfers legte in der Folge ein Geständnis ab. Der 31-Jährige sprach von einem Streitgespräch über die Obsorge für die beiden gemeinsamen Kinder. In dessen Verlauf hätte die Frau auf ihn einstechen wollen, worauf er ihr das Messer entrissen habe.

Ehemann gestand Bluttat

Am Donnerstag eskalierte in einem Einfamilienhaus im Gemeindegebiet von Schrattenthal (Bezirk Hollabrunn) eine zunächst verbale Auseinandersetzung eines Ehepaares: Eine 48-Jährige erlitt tödliche Messerstiche. Ihr sechs Jahre älterer Mann verständigte selbst die Rettung und gestand die Bluttat. Medienberichten zufolge hatte sich die Frau, Mutter zweier erwachsener Kinder, scheiden lassen wollen.